90% der Kölner WiSo-Studenten müssen die Stadt verlassen!

Kevin_KandathilDie Junge Union Köln unterstreicht die Empörung des Ring Christlich-Demokratischer Studenten (RCDS) und unterstützt die Fordrung nach einem besseren Auswahlverfahren. Hier die Pressemittelung des RCDS im Wortlaut:

90% der Kölner WiSo-Studenten müssen die Stadt verlassen!

Anfang der Woche wurden die Zulassungsbescheide für die Masterstudiengänge der WiSo-Fakultät verschickt. Der Schock der angehenden Bachelorabsolventen steht vielen ins Gesicht geschrieben. Aus Leistungsdruck wird Frustration. Selbst Kölns Elite-Studenten, die auf der renommierten Dean’s List standen (die besten 10%), werden von ihrer Alma Mater nicht mehr berücksichtigt.

Von 700 Studienbeginnern des ersten Bachelor-Jahrgangs (WS 07/08) sind noch knapp 400 Studenten übrig. Diese streiten sich mit vielen hundert Absolventen aus der ganzen Welt um knapp 270 Masterplätze.

„Es kann nicht sein, dass nicht einmal unsere besten zehn Prozent berücksichtigt werden, da liegt ein Fehler im System!“, äußert sich der Kölner RCDS-Vorsitzende Kevin Kandathil. Die Universität wählt ausschließlich nach dem Notenschnitt aus. Andere Faktoren wie ehrenamtliches Engagement, Auslandserfahrung, Praktika und ein persönliches Auswahlgespräch finden in Köln keine Beachtung.

Weitere Top-Universitäten wie z.B. die LMU in München führen mit jedem Kandidaten ein einzelnes Bewerbungsgespräch durch. So entsteht ein gesamtheitliches Bild über die Persönlichkeit, in dem alle Kriterien berücksichtigt werden. Noten und Zahlen allein – das lehrt auch die aktuelle Finanzkrise – führen meist nur zu kurzfristigem Erfolg.

Der RCDS Köln sieht zudem die bundesweite Vergleichbarkeit der Noten kritisch. „Wir können nicht einfach die Noten aller Universitäten, Fachhochschulen und berufsbegleitenden Abendschulen ohne Gewichtung vergleichen. Vollzeit und Abendstudium, das ist wie Äpfel und Birnen“, urteilt Jörg Skorpil, Mitglied der Fakultätsvertretung WiSo.

„Die Universität muss neben der Berücksichtigung der Noten ein persönliches Auswahlverfahren durchführen und die Motivation der Bewerber durch zusätzliche Kriterien wie Engagement, Auslandsaufenthalte und Praktika prüfen. Nur so bilden wir Führungskräfte mit nachhaltiger Weitsicht aus und garantieren ein faires und transparentes Auswahlverfahren“, stellt Kevin Kandathil klar.

Der RCDS Köln fordert die umgehende Einführung eines persönlichen Auswahlverfahrens und betont weiterhin seine Forderung, den Start ins Masterstudium auch zum Sommersemester anzubieten. Für Fragen stehen Ihnen zur Verfügung:

Kevin Kandathil (Vorsitzender RCDS Köln und Mitglied der Fakultätsvertretung) 0176-63640365 oder Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.

 

 

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