Union feiert Überraschungssieg beim CSD

CSD-Wagen_1_kleinDas erste Mal dabei und schon als bester Wagen ausgezeichnet

Die Junge Union Köln (JU), die Lesben- und Schwulen Union Nordrhein-Westfalens (LSU) und die CDU Köln feierten beim diesjährigen Christopher Street Day Premiere: Zum ersten Mal nahmen die beiden Vereinigungen mit ihrer Mutterpartei mit einem gemeinsamen Wagen teil.

Nach einer erfolgreichen Parade mit viel positiver Resonanz kam der überraschende Anruf. Der Wagen der Union gewann in der Kategorie „Bester Paradewagen“ und hat sich damit gegen über 100 weitere Teilnehmer durchgesetzt.

„Wir möchten damit unter anderem das Engagement der Unionsmitglieder ausdrücklich loben“, sagte Markus Danuser, Vorstandsmitglied des KLuST. Als „Beste Fußgruppe“ wurde die LAG Lesben ausgezeichnet.

Bei der Siegerehrung auf dem vollen Heumarkt nahm eine fünfköpfige Delegation den Preis von Danuser und Margarete Schreinemarkers entgegen: Freie Platzwahl im nächsten Jahr und 30 Freikarten bei der Opening-Party der Gay Games Ende Juli.

Neben dem Landtagsabgeordneten Marc Ratajczak, dem Ratsherrn Niklas Kienitz und dem LSU-Vorsitzenden Jens Bergmann stand auch der Wagenleiter und Vorsitzende der Kölner JU Florian Braun auf der Bühne. Vor Ort bedankte er sich recht herzlich und erklärte dem Publikum: „Wir wollten mit dieser Premiere ein Zeichen für Toleranz setzen. Das mit so einem Erfolg unterstreichen zu können, ist überwältigend. Wichtig ist uns vor allem eins: Dass alle wissen, dass jeder bei uns willkommen ist!“

Im Anschluss fügt Jens Bergmann an: „Teile meiner Partei haben leider nach wie vor eine ablehnende Haltung gegenüber schwulen Themen. Doch der heutige Tag hat gezeigt, dass die CDU auch eine andere, eine modernere und offenere Seite hat. Es freut mich außerordentlich, dass der CSD-Wagen nicht allein von der LSU, sondern gemeinsam mit JU und CDU organisiert wurde.“

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